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DER ABLAUF
Bei der Visionssuche haben wir die Chance, im Spiegel der Natur uns
selbst tief zu erkennen. Wir nehmen uns die Zeit, herauszufinden, wo im
Leben wir stehen. Wir entscheiden uns, das Alte hinter uns zu lassen
und gehen alleine durch eine Zeit der Prüfungen. Wir kehren gewandelt
und wie neu geboren zurück in die Gemeinschaft. Wir kennen unseren
persönlichen Mythos und fühlen uns bereit, ihn zu leben.
Vorbereitung
4 Tage (Trennung/Ablösung)
- Klärung der persönlichen Absicht
- vorbereitende Übungen in der Natur
- Gestaltung eigener Rituale
- Einweisung ins Fasten
- Besprechung der Ängste, Gefahren und Sicherheitshinweise
- Finden des persönlichen Kraftplatzes
- zeremonieller Abschied zum einsamen Fasten
Visionssuche
4 Tage (Schwellenzeit)
Vier Tage und Nächte alleine fastend in der Wildnis. Die Leiter der Visionssuche sind im nahegelegenen Basislager. Sie sorgen für die Sicherheit
der Gruppe und unterstützen die Teilnehmer, wo sie es brauchen.
Nachbereitung
4 Tage (Wiedereingliederung)
- Rückkehr ins Basislager
- Fastenende u. zeremonielle Reinigung
- Erzählen der Erlebnisse und Erfahrungen
- Spiegeln der Geschichte
- Integration in Alltag und Lebensplan
- Abschied
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Zusatz:
Vor Beginn des Seminars werden von den
Teilnehmern (je nach Anbieter)
unterschiedliche Schritte zur Vorbereitung
erwartet. Dazu kann eine eintägige
Fastenwanderung (Medicine Walk) gehören,
ein Vorbeitungsseminar, Vorgespräche oder
detaillierte schriftliche Absichtserklärungen.
Hinweis:
Wir möchten besonders darauf
hinweisen, dass dieser Ablauf entsprechend
der Tradition der Visionssucheleiter andere
Formen haben kann. So ist beispielsweise
nur ein 3-tägiger oder gar noch kürzerer
Aufenthalt während der eigentlichen
Visionssuche möglich
(besonders beispielsweise bei
Jugendvisionssuchegruppen), die Vor- und
Nachbereitungszeiten können kürzer oder
evt. sogar länger sein. Dies, wie oben schon
erwähnt, hängt von der zugrundeliegenden
Tradition und auch der spezifischen
Zielgruppe einer Visionssuche ab. |
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